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Überraschungs-Ei 

Unterhaltsames  &  Nachdenkliches

    Texte  35  -  44    

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<..> = Verfasser,  * = Verfasser unbekannt,   ** = Verfasser: Gerhard Salger 

 

 

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GUTE WÜNSCHE
 
Gehe deinen Weg ruhig - mitten in Lärm und Hast - und wisse, welchen Frieden die Stille dir schenken kann.
 
Steh mit allen auf gutem Fuß, wenn es geht, aber gib dich selber dabei nicht auf.
 
Sag deine Wahrheit immer ruhig und klar, und höre die anderen auch an, selbst die langweilig Stumpfen, auch sie haben ihre Geschichte.
 
Laute und zänkische Menschen meide. Sie sind eine Plage für dein Gemüt.
 
Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst, wisse, dass Eitelkeit oder Bitterkeit auf dich warten; denn es wird immer größere oder geringere Leute geben als dich.
 
Freue dich an deinen Erfolgen und an deinen Plänen. Strebe wohl danach, weiterzukommen, doch bleibe bescheiden: Das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens.
 
Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften: Die Welt ist voll von Tricks und Betrug. Aber werde dadurch nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.
 
Es gibt so viele, die sich um Gutes bemühen - und im Leben um dich her verbirgt sich viel Heldentum.
 
Sei DU SELBST!
 
Vor allem: Heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spürst; doch denke auch nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt. 
Sie erfährt so viel Entzauberung, erträgt so viel Dürre und wächst doch so voller Ausdauer immer wieder neu, wie das Gras.
Nimm den Ratschluss der Jahre mit Freundlichkeit an, und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet.
 
Pflege die Kräfte deines Gemütes, damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft; aber erschöpfe dich nicht durch dunkle Vorahnungen. Viele Ängste entstehen nur aus Erschöpfung und Verlassenheit.
 
Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir, im übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selber.
 
Du bist ein Kind der Schöpfung, nicht weniger, als die Bäume und Sterne es sind. Du hast ein Recht darauf, hier zu sein.
 
Und ob du es merkst oder nicht, ohne Zweifel entfaltet die Schöpfung sich so, wie sie es soll.
 
Lebe darum in Frieden mit Gott, wie immer du ihn jetzt für dich begreifst; und was auch immer deine Mühen und Träume sind, in der verwirrenden Unruhe des Lebens, halte Frieden mit deiner eigenen Seele.
 
Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren zerronnen Träumen: die Welt ist immer noch schön!
 
Lebe sorgfältig!
Versuche glücklich zu sein!
                                 <St. Paul's Church, Baltimore, USA, 1692>            weiter

 

36


Wenn ich den Grund, aus dem ein anderer etwas tut, nicht sehe, so ist es auch kein Wunder dass ich ihn deshalb NICHT VERSTEHE. 
Doch hab ich Liebe für ihn so kann ich ihn verstehen, und darf dann auch den
Grund für seine Taten sehn.
                                                             
*)      
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37


Wer nichts erhofft, 
erspart
sich viele Enttäuschungen, 
aber, er bringt sich auch 
um
viele schöne Stunden!       *)       
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38


KNEIPP-GEBOTE

Schaff dir jeden Tag auf einfachste Weise Bewegung.
Übe die Kräfte deines Körpers durch Gymnastik, Laufen, Radfahren und Schwimmen.
Bewege dich dreimal wöchentlich so lange, dass du kräftig schwitzt, dann bleiben Herz und Kreislauf gesund, Muskeln kräftig und Gelenke beweglich.

Härte dich ab durch regelmäßige  und   einfache Wasseranwendungen, durch  Bürstenmassagen und Freiluftbäder. 
Morgens drei Minuten (auch
im Winter) vor dem offenen Fenster hin- und hergehen. Je nach Verträglichkeit immer weniger bekleidet.

Rauche nicht.

Iss, wenn du Hunger hast und nicht "wenn es Zeit ist". Ernähre dich vollwertig. Eiweiß reichlich, Kohlehydrate mäßig und Fett sehr wenig.

Nimm jeden Tag zwei Liter Flüssigkeit in Form von Kräutertees, Milch, Wasser und Saft zu dir. Alkohol nur gelegentlich.

Meide Zucker und Süßigkeiten. Hüte dich vor zu hohem Kochsalzverbrauch.

Nutze die Heilkräfte der Natur zur Vorbeugung gegen Erkrankungen.
Prüfe, ob Beschwerden
nicht zunächst mit pflanzlichen Arzneimitteln behandelt werden können.

Achte auf regelmäßige Verdauung. Wer bei der Ernährung reichlich schlackenreiche Kost zu sich nimmt, dürfte keine Probleme mit dem Stuhlgang haben. Abführmittel nur auf ärztliches Anraten nehmen.

Nimm dir nicht mehr Arbeit vor, als du normalerweise schaffen kannst, sonst bist du unzufrieden mit dir selbst. Nimm dir Zeit für ausreichend Schlaf. Stelle deinen Wecker zehn Minuten früher als nötig, recke und dehne dich im Bett. Dann zehnmal ganz tief ein- und ausatmen.

Faustregel: 
Tue jeden Tag
etwas für deine Gesundheit. Lebe  in  Harmonie  mit dir selbst und mit deiner Umgebung. Denn Körper, Geist und Seele sind eine Einheit.                                                       *)      
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39


DR. WALD

Wenn ich mal an Kopfweh leide, all die vollen Straßen meide, merke gar, ich werde alt, konsultier' ich "Dr.Wald".

Er ist mein Augenarzt und mein Psychiater, mein Orthopäde und mein Internist, er hilft mir wie ein guter Vater, wenn's Leben nicht mehr auszuhalten ist.

Er hält nicht viel von Pülverchen und Pillen, viel mehr von Luft und Sonnenschein, und kaum umfängt mich seine Stille, raunt er mir zu: "Nun atme tüchtig ein!"

Ja, seine Praxis ist nicht überlaufen, in seiner Obhut läuft man sich gesund, und Kreislaufschwächen, die noch heute schnaufen, sind schon bald "ohne klinischen Befund".

Er bringt uns immer wieder auf die Beine und unsre Seele ins Gleichgewicht, vermindert Fettansatz und Gallensteine, nur Hausbesuche macht er nicht! 
                                                           *)      
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40


RÜCKENSCHULE
  • Bewege dich reichlich und vielseitig an frischer Luft. 

  • Halte den Rücken gerade. 

  • Gehe beim Bücken in die Hocke.

  • Hebe keine schweren Gegenstände.

  • Verteile Lasten und halte sie dicht am Körper. 

  • Halte beim Sitzen den Rücken gerade, den Kopf aufrecht und     Schultern, Arme, Mund (Kiefer) und Stirne möglichst entspannt.

  • Stehe aufgerichtet,  ähnlich wie beim Sitzen, mit weichen Knien und das Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt.

  • Ziehe beim Liegen die Beine an.

  • Treibe Sport, am besten Schwimmen, Laufen und Radfahren.

  • Trainiere täglich deine Wirbelsäulenmuskulatur.

               **) in Anlehnung an die 10 Gebote für die Rückenschule 
                       des Gesundheitsforums d. Südd.Ztng.v.Okt.93                   weiter

 

41


GEBET DES ÄLTER WERDENDEN MENSCHEN

Oh Herr, du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich vor der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch, hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein. 

Bei meiner ungeheueren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben -aber - du verstehst, oh Herr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte. 

Bewahre mich vor der
Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen zur Pointe zu gelangen.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich. Ich möchte kein Heiliger (keine Heilige) sein - mit ihnen lebt es sich so schwer. - Aber ein alter Griesgram (eine alte Griesgrämin) ist das Werk des Teufels.

Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken - und verleihe mir, oh Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
                                        
<Hl. Theresa von Avila>                           weiter

 

42


Das größte Glück 
ist die
Chance 
eines neuen Starts.                                     *)      
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43


Bejahe den Tag, 
wie er dir
geschenkt wird, 
statt dich
am Unabänderlichen zu stoßen.
                                                       *)       weiter 

 

44


Es gibt erfülltes Leben, 
trotz
vieler unerfüllter Wünsche. 

                                                           
<Dietrich Bonhoeffer>

 

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