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Partnerschaft 

Wie geht das ? - 27
 

Helfer

Drahtseilakt Leben

Ja - Helfer sind gut!
Ich könnte auch einige gebrauchen - für die Küche - und zum Putzen - und ...... 

Kann ich ja verstehen, aber so direkt meine ich jetzt nicht diese äußeren Helfer. - Vielmehr die INNEREN, die UNSICHTBAREN Helfer.

Na, na, mach' mal halblang! Die gibt's vielleicht im Märchen, aber doch nicht wirklich! - ? 

Bist du sicher?

Was heißt schon sicher? - Es ist für mich nicht nachvollziehbar, nicht greifbar. 

Sondern 'spürbar'! -?-

Wie denn? 

Machst du ein kleines Experiment mit?

Ja gerne - nur zu! Ich bin neugierig - und lasse mich überraschen. 

*

'Gehe' doch bitte einige Minuten lang im Zimmer oder draußen hin und her, wie's dir angenehm ist. Und schau dir innerlich zu, 
'wie du gehst' (mehr hart oder weich;
Aufsetzen mehr auf den Ballen oder mehr auf den Fersen; Gewicht mehr links oder mehr rechts oder gleichmäßig verteilt, eher große oder eher kleine Schritte) und 
'wie der Spannungszustand' in deinem Körper ist (Gesicht, Stirn, Schultern, Hände, Becken, Po, Knie; gibt es Körperstellen, die entspannt sind; gibt es Körperstellen, die mehr angespannt sind als andere) und 
'wie fühlst du dich', was fühlst / spürst du von dir ?
Bitte schreib' dir das, was du bemerkt hast, kurz auf, ohne groß zu überlegen! Es lohnt sich!
Und nur so hast du später einen Vergleich!

Also bitte erst gehen, dann aufschreiben und dann erst weiterlesen - es lohnt sich!

Ja - o.k. - gemacht! 

*

 Und nun  'gehe' doch bitte nochmals einige Minuten - und mache es diesmal so  'weich  und fließend',   wie du nur kannst. Beobachte wieder,  
'wie du  gehst',  
'wie der Spannungszustand' ist und  
'wie du dich fühlst'. 
Und dann schreibe dir die Beobachtungen bitte wieder kurz auf.

Also bitte erst gehen, dann aufschreiben und dann erst weiterlesen - es lohnt sich! 

Gut! - Es ist mir zwar ein bisschen lästig - und ich finde es auch ein bisschen komisch - aber, wie ausgemacht, ich 'spiele' mit! - Weiter im Text!

Das finde ich prima!

*

Zur Belohnung darfst du jetzt sitzen bleiben, es dir ganz bequem machen und auch die Augen zufallen lassen.
Du kannst spüren, wie du sitzt und wo überall du mit dem Körper den Boden bzw. den Stuhl berührst 
- kurze Pause - 
wie der Atem fließt, ohne dass du was machst 
- kurze Pause -
und nun stell dir einen kleinen See vor (vielleicht erinnerst du dich an einen, der dir besonders gut gefällt - oder du lässt in deiner Fantasie einen See entstehen). 
Lass dir Zeit! 
Und schau dich um,  wie die Ufer ausschauen,  was von der weiteren Landschaft zu sehen ist, sind Menschen oder Tiere im Bild,  bist du im Bild  (siehst du dich oder spürst  du dich drin?), wenn du dich im Bild siehst sitzt du oder stehst du, gibt es Geräusche / Töne / Klänge in dem Bild; gibt es Bewegung (vielleicht kräuselt die Oberfläche des Sees ganz leicht). Scheint  die Sonne? Sind viele Farben im Bild? - Gefällt  dir dein Bild? - Genieße es! 
Lass dir Zeit!

Und nun lass in dein Bild vom kleinen See einen wunderschönen, romantischen Winter kommen. Es wird kalt, es schneit und der See friert zu. Schon bedeckt eine Eisschicht das Wasser. Sie trägt dich 'gerade', wenn du draufsteigst - ist aber noch nicht sehr stabil.
Lass dir Zeit!
Jetzt steigst du (wenn du nicht schon drinnen bist) ganz in dein Bild rein, spürst dich drinnen.
Und nun entschließt du dich, über den See zu gehen - und fühlst dich dabei ganz ruhig, entspannt und sicher. Du steigst vorsichtig vom Ufer auf das Eis - und beginnst zu gehen, ganz weich und fließend - ganz sicher, ruhig und entspannt.
Du spürst, das Eis trägt dich - und du spürst, wie deine Füße gleichmäßig auf der Eisfläche aufsetzen und in der Bewegung abrollen. Du gehst weich, locker und gleichmäßig -
ganz in Balance (sonst würde die Eisdecke vielleicht einbrechen). - Achtsam und gleichzeitig entspannt!
Und während du gehst und deine Sicherheit und Weichheit genießt, legt sich deine rechte Hand
auf den Handrücken der linken Hand - und du genießt und drückst kurz mit der rechten Hand - und du genießt - total - und drückst wieder kurz - und du genießt - weich und entspannt - und drückst wieder kurz. 
- kurze Pause -

Langsam lösen sich die Hände wieder - es ist schön - du entschießt dich, zurückzugehen. Du tust das und steigst wieder an der Stelle an Land, wo du vorher auf das Eis gestiegen bist, schaust dich noch mal um, hörst auch noch mal die Geräusche, spürst noch mal die entspannte Weichheit deines Körpers -
und kommst dann - vielleicht auch dich bewegend und räkelnd (wie es jetzt eben für dich stimmt) - langsam wieder hierher.  
Lass dir Zeit!

Bin schon da! 

Schönes, kleines Ausflugserlebnis - nicht? Ganz bequem und im Sitzen.

Ja, war richtig toll - und die Farben und die Geräusche - und ich selbst, ganz leicht, weich und fließend bin ich über die Eisfläche gegangen - ein schönes Gefühl! 

*

Und nun steh' bitte auf und 'gehe' noch mal einige Minuten. Stell dir dabei vor, du würdest über die dünne Eisfläche des kleinen Sees auf deinem Bild von vorher gehen.  
Fang einfach an zu gehen. Du kannst auch die Augen ganz oder fast ganz zufallen lassen.
Und spüre, wie du gehst. Und beobachte (innerlich) wieder, 
wie du gehst, 
den Spannungszustand und 
die Gefühle.
- kurze Sprechpause -
Und nun leg langsam, während du so weitergehst, deine rechte
Hand auf den Handrücken der linken Hand, wie vorher im Bild, und lass sie dort. Während du weiter 'gehst', beobachte wieder - 
wie du gehst, 
Spannungszustand - und 
wie du dich fühlst.
Und nun schreib bitte auf, was du beobachtet hast, kurz und ohne lang zu überlegen: Bevor die rechte Hand sich auf den linken Handrücken gelegt hat - und danach - gibt's Unterschiede? 
Gibt es Unterschiede zu den vorherigen Gehversuchen? 
Lass dir Zeit!

Wenn du magst, wäre es schön, wenn du deine Eindrücke nun auch noch erzählen würdest.

Das ist ja Klasse! Besonders beim letzten Versuch, nach dem Bild, hatte ich das Gefühl, ungewöhnlich weich und entspannt zu gehen. Erstaunlich! - Beeindruckend! 
Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht sagen. - Jeder darf ja seine 'eigenen' Erfahrungen machen.

Was so ein Helfer doch alles bewirken kann !-?

Wieso 'Helfer'? 

Du hast dir ein 'Bild' gemacht, wo und wie du ganz sicher und weich gehst. Das 'Bild' war hier dein Helfer.
Die entspannte, fließende Bewegung, die dazu gehörenden Gefühle - sie sind bereits im 'Bild' enthalten. Durch das Auflegen deiner rechten Hand auf den linken Handrücken, in den Momenten, wo die Gefühle Sicherheit und Weichheit besonders intensiv da waren, hast du für einen zusätzlichen Helfer für diese wichtigen Gefühle gesorgt.

Huiii! - Jetzt habe ich ganz neue und gute Erfahrungen gemacht, aber die Sache mit den 'Helfern' verstehe ich noch nicht. 

Du hast damit deinem UNBEWUSSTEN einen 'klaren' Auftrag gegeben: "So gehe ich entspannt und fließend, sicher und weich - und hier ist das BILD dazu!" (1.Helfer) - Das hätte schon gereicht.
Zusätzlich haben wir den Gefühlen Sicherheit und Weichheit (einfach, um es auszuprobieren
und zu erfahren) einen zusätzlichen, eigenen Platz gegeben: "Ich spüre Sicherheit und Weichheit - und hier ist das (Erinnerungs-) Symbol dafür, nämlich das Auflegen der rechten Hand auf den linken Handrücken!" (2.Helfer)

Also - ich habe zwar die Unterschiede bemerkt, recht deutlich gespürt, aber den Zusammenhang mit 'Helfer' und 'Unbewusstem', den kriege ich im Moment noch nicht richtig auf die Reihe. - Was ist eigentlich das UNBEWUSSTE? 

Kannst du dir vorstellen, in der Schaltzentrale einer großen computer- gesteuerten und vollautomatisierten Fabrik zu sitzen?

Klar! - Und weiter? 

Also: Du sitzt auf einem bequemen Stuhl. Vor dir viele, viele Knöpfe für Wünsche und Befehle - und wenn es keinen speziellen Knopf gibt, dann steht für die Eingabe die Tastatur zur Verfügung.

Soweit klar! 

Hinter den Knöpfen und der Tastatur sitzt der Computer - und der verarbeitet jetzt deine Wünsche und Befehle - tut alles Mögliche, damit deine Wünsche in Erfüllung gehen. Er setzt die Fabrikation in Gang. - Hast du dir z.B. einen Stuhl mit Stoffbezug gewünscht, so wird jetzt der richtige Holzstapel angefahren und ein Brett kommt auf das Förderband. Das wird nun Schritt für Schritt in die erforderlichen Teile gesägt, gehobelt, geschliffen, gebohrt, geleimt, zusammengefügt und lackiert. - Gleichzeitig wird aus einem anderen Lagerstapel der zugehörige Stoff auf ein anderes Förderband gelegt und ebenfalls Schritt für Schritt bearbeitet. - Und am Schluss werden beide zusammengefügt - und - oh Wunder: Vorne hast du in deiner Schaltzentrale auf den Knopf 'Stuhl mit Textilbezug' gedrückt - und schon kommt hinten der fertige Stuhl, wie gewünscht, heraus.

Klarer Fall! - Alles eine Frage der Organisation und der Programmierung! 

Und so ähnlich läuft es auch in uns ab. 

Verstehe ich immer noch nicht! 

Pass auf: Der 'Verstand' (dein Intellekt, dein Bewusstsein, mit dem du 2 und 2 zusammenzählen kannst) sitzt vor dem Schaltpult. Er 'entscheidet' was passieren soll. Er drückt sozusagen auf die Wunschknöpfe.
Dahinter sitzt nun nicht der Computer, sondern bei uns Menschen das 'Unbewusste' bzw. das 'Unterbewusstsein', das nun die weitere Bearbeitung der vom Verstand eingegebenen Aufträge übernimmt. - Es ermittelt, welche Teile des Körpers mit jeweils welchen
Aufgaben zusammenspielen müssen, auch genau wann und wie lange usw. - um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dann überprüft es, ob der Auftrag aus 'seiner Gesamt-Innensicht' für den Menschen gut / nicht gut ist und schickt an das Bewusstsein eine entsprechende Nachricht (Innere Stimme, gutes Gefühl, ungutes Gefühl). - Wird der Auftrag nicht geändert, gibt es die entsprechenden Einzelaufträge an den Körper (Muskeln, Organe, weitere Detailplanung, einzelne Vorarbeiten usw. usw.) zur Erledigung weiter und begleitet und überwacht die Ausführung, auch der einzelnen Details, bis zum momentan 'bestmöglichen' Abschluss (so gut es im Augenblick möglich ist). - 
Bleibt der Auftrag also bestehen, so entsteht ein Entwicklungsprozess mit vielen Zwischenschritten. Und der 'Körper' mit Organen, Depots, Muskeln, Knochen usw. ist die
Produktionsstätte, die sehr häufig nicht ohne weiteres das 'Bestellte' anbieten kann, sondern nur 'mehr oder minder' Ähnliches (Ergebnis, Verhalten etc.).

Das leuchtet mir im Großen und Ganzen ein. Doch wie kriegt das Unbewusste seine Aufträge? Ich habe ja weder Knöpfe, noch Tastatur. 

Das UNBEWUSSTE bekommt seine Informationen und Aufträge mit Sprache (Worten) und mit Bildern (tatsächlichen, erlebten oder vorgestellten). Gibst du das, was du möchtest, mit Sprache (Worten) ein, dann sucht sich das Unbewusste aus dem inneren Speicher der Erinnerungen die Informationen, Erlebnisse, Gefühle und 'alten' Bilder, die zu diesen Worten vorhanden sind. Und dann geht 's weiter, wie vorher beschrieben (Rückmeldung und wenn keine Änderung erfolgt, dann Produktion).

Ja - und wenn ich nun was anderes gemeint oder gewollt habe - und nicht das, was dazu 'früher' vielleicht missglückt oder nicht so gut gelungen ist? 

Dann kommt trotzdem hinten das falsche Produkt raus, so wie es 'früher' schon da war. 
Beispiel: Du wolltest 'Stuhl ohne Lehne'. In Auftrag gegeben hast du 'Stuhl' und gespeichert hast du nur 'Stuhl mit Lehne'. - Du 'meinst' also Stuhl ohne Lehne und du 'bekommst automatisch und immer wieder' bei Spracheingabe (Worten): Stuhl mit Lehne.

Verstehe ich - da muss das Programm verändert bzw. ergänzt werden. Wie geht nun das wieder? 

Tja - das Unbewusste ist viel, viel besser, als der beste Computer.
Wenn du dem Unbewussten für das Neue, das du möchtest, ein BILD und die zugehörigen Gefühle anbietest, dann holt es sich daraus die notwendigen Informationen und versucht dann, genau diesen Zustand herzustellen.
Das Tolle daran ist - dieses Bild kann von dir so gestaltet werden, dass es deinem Bedürfnis, wie es 'jetzt' und ganz aktuell da ist, voll entspricht.

Und was heißt: "Das Unbewusste 'versucht' den Zustand herzustellen?" 

Ja - das Unbewusste hat es deshalb viel schwerer, weil es keine fertige, optimal funktionierende Produktionsstätte befehligt, sondern eine geniale Ganzheit Mensch, die dieser Mensch so gestaltet oder verunstaltet, wie 'er es will'. 

Interessant! - Ich verstehe! - Und wie geht's weiter? Was passiert? 

Dazu erst mal die folgende Skizze:

 

Zentrum Unterbewusstsein

 

Na, das ist vielleicht ein Ding! - Jetzt gehen mir verschiedene Kronleuchter auf! - Zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein gibt es ja keinen trennenden oder unterbrechenden Schalter. -?- 

Nein, nein - es ist alles mit allem in ständiger Verbindung.

So - und damit haben wir doch den Salat: Wenn ich im Bewusstsein einen Gedanken denke, z.B. "so ein Scheißladen!", dann saust dieser Gedanke auf der Auftragsleitung, auch wenn ich das eigentlich gar nicht will, zum Unbewussten und wird dort als 'Arbeitsauftrag' behandelt. Das Unbewusste überprüft, was 'Scheiß' ist und findet vielleicht 'schlechte Gefühle, Spannung, Stirne kraus, Mundwinkel nach unten gezogen' usw. - Und dann gibt es normalerweise den Auftrag, 'diesen' Zustand sofort herzustellen - und zwar so gut, wie es im Moment eben möglich ist. - 

Witzig - nicht? - Und dir geht's immer schlechter, deine Stimmung geht immer mehr in Richtung Keller - ohne dass dir bewusst wird, wieso und warum.
Aber: In deinem Beispiel war nun Außenwirkung zu sehen (Spannung im Körper und Gesicht, Stirne und Mund). - Auch jeder Gedanke macht Wirkung!

Auch alles, was ich sehe oder höre, ohne mit der Aufmerksamkeit besonders dabei zu sein, weil das Unbewusste immer auch unmittelbar aufnimmt - es schläft nie!  - Oder?

Absolut richtig! Wenn ich mit mir selbst also sorgfältig umgehe, dann entscheide ich bewusst, welchen Eindrücken ich mich aussetze, die dann unmittelbar auf mich wirken werden, ohne dass ich das verhindern kann (z.B. Werbesendungen in Rundfunk und Fernsehen oder Werbeplakate wie "Ich rauche gern!").

Ein Wahnsinn! Indem ich mich dem aussetze, lasse ich mich fremd programmieren, weil mein Unbewusstes das alles ungefiltert und unmittelbar als Bilder und Wortbotschaften aufnimmt und - ganz selbstverständlich - als 'Aufträge' speichert: "So hat es zu sein!"
Und ich meine dann, wenn ich Einkaufen gehe und das Waschmittel XY auswähle, ich hätte das aus freien Stücken gemacht. - Großer Irrtum! - Und so läuft es doch mit so vielem!? 

Ja natürlich! 
Doch kehren wir in die Innenwelt und dort zu den eigenen Gedanken zurück:
Viele Gedanken (Worte, Vorstellungen, Bilder, Gefühle) machen so kleine Wirkungen, dass sie äußerlich kaum wahrnehmbar, innerlich kaum zu spüren sind. - Oder sie werden auch innen absichtlich zurückgehalten - z.B. 'leichter Unmut' = Gedanke, 'leichte Anspannung' = dazu gehöriges Gefühl.  Wenn diese Anspannung nicht wieder aufgelöst wird, bleibt sie im Körper stecken. - Und im Laufe der Zeit kommt immer mehr dazu - und es entstehen 'Störzustände'. Energieleitungsbahnen sind z.B. verlegt, Muskeln funktionieren nicht mehr so, wie sie eigentlich sollten und könnten usw. usw.  Äußerlich sagen wir dazu Unwohlsein oder Krankheit. Und dann wird am Ende das sichtbar gewordene Ergebnis (die Krankheit etc.) behandelt - und an den Anfang nicht mehr gedacht. 
Und am Anfang steht der 'Gedanke', 'das Wort' !
Wenn ich den Zusammenhang nicht sehe und nur ständig hinten - bei der Wirkung (Krankheit etc.) rumdoktere, dann wird langsam, aber sicher - nach und nach - das ganze System kaputtgehen.
Wenn ich die WIRKUNG verändern will, muss selbstverständlich vordergründig das SYMPTOM (z.B. die Krankheit) behandelt werden, gleichzeitig muss ich aber auch meinen BEGINN  (Anfang / Gedanke / Auftragseingabe / Wortwahl) verändern.

Denke LIEBE (Frieden) - und du hast LIEBE (Frieden) - und du bist LIEBE (Frieden). 
Denke STREIT (Krieg) - und du hast STREIT (Krieg)  - und du bist STREIT (Krieg).

Das gilt für Innen - und das überträgt sich notwendigerweise natürlich auf das Außen, also die Mitmenschen und die Umgebung, auch den Partner. -?- 

Ja! - Und es geht überhaupt nicht darum, einen Werbefeldzug für das Denken guter oder positiver Gedanken zu machen, sondern nur ums 'Verstehen', was da läuft und welche Wirkungen das FÜR MICH - und damit auch für andere - hat. 
Dann kann ich 'bewusster' mit meinem Denken, Fühlen und Handeln umgehen.
Denn: "Ich entscheide, was ich denke (sehe, höre usw.) und damit, wie ich bin und was ich bin!" 

Schon stark! 

Übrigens, da fällt mir gerade ein: Vor kurzem hat ein Bekannter sein 5 Jahre altes Auto auf den Schrottplatz  gefahren. Es war ein Auto, das normalerweise problemlos 10 - 15 Jahre lang fährt. - Mein Bekannter hat das Auto neu gekauft - makellos und in einem optimalen Zustand. Alles hat bestens funktioniert. - Aber - er ist mit seinem Auto recht rücksichtslos umgegangen: schlechtes Öl, kaum Kunden- und Wartungsdienste, immer fordernde Fahrweise, nur notdürftige Reparaturen usw.
Er war unaufmerksam, lieblos und rücksichtslos - und betonte dabei immer, 'besonders gut drauf' zu sein. - Am Schluss hat er sich über sein (selbst produziertes) Ergebnis gewundert und geärgert - und alle Welt, nur nicht sich selbst, dafür verantwortlich gemacht.

Stimmt nachdenklich!
Ja, wenn wir unser Leben beginnen, dann haben wir eine optimale Ausgangssituation. Alle persönlich notwendigen Anlagen, Fähigkeiten und Möglichkeiten für ein 'glückliches Leben' sind da und im Zentrum der Lebensenergie angelegt. Die Energie-Leitungsbahnen sind offen und sauber, alle Organe, der ganze Körper, der ganze Mensch hat alles, um glücklich und in Frieden leben und sich entfalten zu können. 
Und dann kommen - oft so gut gemeinte - schädlich wirkende Gedanken, Einflüsse und Vorgaben. Die Energieleitungen verstopfen langsam, Organe und Muskeln werden geschädigt. - Langsam, aber sicher, kommt es zu einer Innenwelt-Vergiftung. 

Ja - die volle und totale Lebensenergie mit allen Anlagen, Fähigkeiten und Möglichkeiten für ein glückliches und zufriedenes Leben ist da und bleibt da! Aber die Infrastruktur (Transportwege, Fertigungsanlagen, Organe, fähige Mitarbeiter z.B. trainierte Muskulatur usw. usw.) geht zunehmend kaputt.
Da ist auf der einen Seite im Zentrum der Lebensenergie der totale Überfluss. Und auf der anderen Seite im Körper und Gemüt entsteht zunehmender Mangel.
Die Energie kann nicht mehr transportiert werden, nicht mehr richtig fließen, so wie sie es eigentlich möchte (nicht nur fließen - sondern sogar 'sprudeln', 'perlen', 'prickeln', 'pulsieren').

Und selbst wenn sie Muskeln und andere Körperteile erreicht, kann sie nur noch eingeschränkt wirken, weil dort die Bewegungsmöglichkeiten bereits zum Teil erstarrt sind - oder .... 

Völlig richtig! - Beglückend ist aber - und das macht Hoffnung und Zuversicht - dass das 'Zentrum der Lebensenergie' ständig und lebenslang bemüht ist, all das, was in ihm an Wunderbarem für 'diesen, seinen' Menschen angelegt ist, zur Entfaltung kommen zu lassen. 
Und je mehr sich das VORHANDENE im Menschen entfalten darf, desto glücklicher erlebt und empfindet er sich!

Und was passiert da, wenn dieses 'Zentrum der Lebensenergie' bemüht ist, das Leben seines Menschen in Richtung 'Entfaltung' zu steuern? 

Ja, ich denke, dass das ein ständiges und ausgeklügeltes Zusammenspiel mit dem Unbewussten ist. 
Das Unbewusste überprüft jeden Auftrag (vom Bewusstsein oder von Außen)  darauf, ob er 'lebensfreundlich'  oder 'lebensfeindlich' ist. Und zwar im Zusammenspiel mit dem 'Zentrum der Lebensenergie'.
Wirkt die Ausführung des Auftrages so, dass die Entwicklung in Richtung 'es darf sich wieder mehr Lebensenergie entfalten' geht, gleich oder im Laufe der Zeit, ist die Wirkung also 'lebensfreundlich', dann kommt als Rückmeldung ins Bewusstsein entweder die 'Innere Stimme', die sagt: "gut so!" oder ein 'gutes Gefühl', das sagt: "gut so!".
Wirkt die Ausführung des Auftrages der Entfaltung der eigenen Lebensenergie entgegen, ist also die Wirkung 'lebensfeindlich', bekommt das Bewusstsein als Rückmeldung entweder über die 'Innere Stimme' oder über ein 'ungutes Gefühl' die Botschaft: "Das ist nicht gut - den Auftrag solltest du verändern!" Gleichzeitig schickt das Unbewusste Anregungen und Ideen, wie der Auftrag so geändert werden könnte, dass er eine positive und lebensfreundliche Wirkung hat.

Interessant! - Und das Bewusstsein (das bin ICH, wie ich mir selbst im Moment bewusst bin) lässt sich entweder anregen und von Innen 'führen' - und geht mit, dann ändert es den Auftrag entsprechend. Oder es (ICH) tut nichts - oder zaudert und zögert und kann sich nicht zu einer klaren Entscheidung durchringen, dann bleibt der (lebensfeindlich wirkende) Auftrag bestehen und wird vom Unbewussten ausgeführt?  

Wortwörtlich! - Und so gut es nur geht (das bestmögliche lebensfeindliche Ergebnis!). 

Wenn's nicht so traurig wäre, wär's glatt zum Lachen! 

Du sagst es! - Und Ähnliches passiert auch 'ohne Auftrag von Außen'. Wenn das 'Zentrum der Lebensenergie' dem Unbewussten z.B. signalisiert "da macht eine Energieleitung langsam zu" oder "da wird die Funktion von Muskeln / Organen immer schlechter - immer weniger Energie kann in Lebensfreude umgesetzt werden", dann schlägt das Unbewusste ALARM und schickt mit der Inneren Stimme, unguten Gefühlen oder gar Schmerzen 'Signale' ins Bewusstsein. Gleichzeitig lässt es auch Einfälle und Ideen ins Bewusstsein kommen, was zur Verbesserung getan werden könnte und sollte.

Und wenn nichts passiert - wie häufig schieben wir doch solche unbequemen Signale einfach beiseite und tun so, als wäre alles in bester Ordnung -  wenn also nichts in Richtung 'hilfreich und damit lebensfreundlich' verändert wird, dann kommt es über kurz oder lang zu größeren Ausfällen (Krankheiten), weil ja die Lebensenergie immer weniger das tun kann, wozu sie bestimmt ist, nämlich fließen, entfalten, Lebensfreude und Glück auslösen.

Genau! - Was ich denke 'entscheide ich' und damit entscheide ich mich für:  "Die Auswirkungen / Folgen sind für mich lebensfreundlich!"  oder  "Die Auswirkungen / Folgen sind für mich lebensfeindlich!". 
Wenn ich's weiß, kann ich's verändern, das ist das Schöne! Die SELBSTHEILUNGSKRÄFTE des Zentrums der Lebensenergie sind unvorstellbar! Dieses Zentrum braucht nur die Erlaubnis, lebensfreundlich tätig werden zu dürfen und die äußere 'tätige' Unterstützung, so wie das Unbewusste es signalisiert (z.B. mehr fließende Beweglichkeit, mehr Entspannung, mehr frische Luft und Naturbezug, mehr Quellen der Freude, mehr Bewusstheit, mehr Training in ... ),  schon geht die Entwicklung wieder in Richtung Glück, Lebensfreude und Gesundheit.

Ich bin also aufgefordert, meine 'eigenen' Möglichkeiten und Fähigkeiten, die mir mitgegeben sind, zu entfalten - damit sorgfältiger und bewusster umzugehen - damit teilzunehmen!
Auch nach Innen zu lauschen - und mich führen zu 'lassen'.

Und jetzt sind wir wieder bei den 'Helfern' - z.B. den Bildern.  Mit Bildern (und zugehörigen Gefühlen) kann ich 'aktuell' beim Unbewussten wirklich das in Auftrag geben, bewirken und veranlassen - das haben wir ja überzeugend herausgefunden - was ich meine und spüre, dass für mich jetzt wichtig und gut wäre. 

Eine sorgfältige Information des Unbewussten über das, was ich 'wirklich' will, z.B. indem ich mir das Ergebnis im Bild vorstelle und das gefühlsmäßig überprüfe (geht's mir gut, wenn ich mich da hineinversetze?) hilft also sehr! -?- 

Die bildhafte Vorstellung ist ein wertvoller und wichtiger 'Helfer'!

Gibt's andere Helfer auch noch? 

Aber sicher! - 
'Helfer' können auch Symbole sein (z.B. Gegenstände, Plätze, Pflanzen, Tiere usw.). 
'Helfer' können auch Rituale sein. 
'Helfer' können auch Geistwesen sein - und - und - und - 
'Helfer' können sich dir für spezielle Aufgaben zugesellen und dich wissen lassen (du spürst es und weißt es dann auch), dass sie dir da helfen (z.B. Adler für Klarheit und Überblick = Krafttier = Symbol, wie es auch die Indianer verwenden). 
'Helfer'  sind Verbündete für dich und dein Unbewusstes. 
Und 'deine' HELFER helfen dir wirklich!
Sie helfen dir und deinem Unbewussten, das zu verwirklichen, was du verwirklichen möchtest. 
'Helfer' sind überall - sind immer da. - Und es können auch Menschen sein.

Ich kann also aufmerksam nach Innen schauen, horchen und spüren - und bei meinem Unbewussten in Auftrag geben, was und wie und wohin ich mich verändern bzw. weiterentwickeln will.
Gibt es da noch BESONDERHEITEN zu beachten?  

Ja - sehr wichtige sogar. Die Aufträge für das Unbewusste (Ziel-Bilder, Ziel-Vorstellungen) müssen sein:

  • realistisch,

  • in der Gegenwart formuliert - so, als wärst du das schon, was du tatsächlich erst noch mehr werden willst - z.B. ICH BIN WEICH UND ENTSPANNT! und

  • sie müssen 'von dir selbst' machbar sein (dein Unbewusstes kann nur für dich sorgen, innerlich und äußerlich).

Und noch eine Besonderheit ist wichtig. Das Unbewusste nimmt nur 'eindeutige' Aufträge entgegen:

  • Auftrag positiv formuliert - z.B. Ich bin weich!  - wird positiv verarbeitet (weich sein).

  • Auftrag negativ formuliert  - z.B. Kann ich nicht! - wird negativ verarbeitet (alles wird so inszeniert, dass Nichtkönnen eintritt und bewiesen wird).

  • Auftrag negativ mit positiver Absicht formuliert - z.B. Ich bin nicht verspannt, ich will mich nicht trennen, ich will nicht alleine sein, ich will nicht unglücklich sein usw.! - wird 'negativ' verarbeitet (Verspannung, Trennung, Alleinsein, Unglück usw.). Nicht-Negatives (verneintes Negatives) kann nur 'negativ' verarbeitet werden. Das Unbewusste kann die Verneinung nicht umwandeln.

"Nicht schlecht!" - wird also als 'schlecht' verarbeitet! - Interessant - und wichtig zu wissen! 

Jeder Auftrag muss also 'sorgfältig und genau' formuliert werden, auch im Bild!
Und ACHTUNG: Das Unbewusste nimmt den Auftrag, den ich ihm erteile 'wörtlich' (auch das Bild)!

Das eröffnet viele neue Möglichkeiten - für mich - für mein Zusammensein mit anderen - für mein Dasein und Wirken in der Umwelt! 

Ja - viele 'Helfer' !
Und ein  ganz  großer - das Unbewusste, das Unterbewusstsein!
Und alle wollen sie 'für dich' da sein, wollen 'mithelfen dürfen', dass dein Leben immer mehr so wird, dass äußere Entscheidungen das innere  o.k.   bekommen, dass äußeres Tun und inneres Spüren überein stimmen. Dann geht 's immer mehr in die Richtung:

Glücklich und in Frieden leben,
mit mir, mit anderen, mit der Welt
und natürlich auch mit dem Partner!

Eine lebendigere, ehrlichere, offenere und bewusstere Partnerschaft - ein Traum zum Anfassen und Spüren! - - - - -

 

*} vorlesen lassen oder auf Kassette sprechen
 

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vorgestellt ab 10.02.13  (10//07)      Alltag / Newsletter Nr.145 vom 21.02.13 (49/50)       Wir haben sie - Gott sei Dank - in kritischen Situationen immer wieder, z.B. einen Schutzengel, der uns im entscheidenden Moment beisteht, und wir dürfen sie - die verschiedensten persönlichen Helfer - auch einladen und ganz bewusst in Anspruch nehmen. Anregungen, wie das gehen könnte, finden sich in diesem Text.
***Das Leben zählt nicht deine Atemzüge, aber die Momente, die deinen Atem stocken lassen.   (unbekannt)*** 
 

siehe auch:   Tägliche Vision  

                   ALLTAG / Vorwort       ALLTAG / Ziel-Sätze       ALLTAG / Meditatives Gehen/Laufen          http://www.alltagalschance.de/
                   ALLTAG / Der Zauberbogen       ALLTAG / Thema d. Woche ab 10.02.10 
(04)  

                   MOSAIK / Gott    MOSAIK / Roter Faden3+4(1-7)    MOSAIK / Rückbindung  

 

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© Copyright:    Gerhard Salger, 81377 München                            
 
    Email: g_salger[ät]alltagalschance.de      Internet:  www.abcgs.de 
 
(So kann die Email-Adresse im Internett nicht mehr automatisch ausgelesen werden.)