Beziehung, Partnerschaft, Ehe, Familie, Schule und Erziehung   -   Gesundheit, Krankheit, Schmerzen und Krisen   -   Liebe, Konflikte, Versöhnung und Einigung   -   Arbeit und Freizeit   -   Spiritualität, Sinn, Suche und Wege  -   hier:  21Begegnung..
 

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Partnerschaft 

Wie geht das ? - 21

  

Begegnung zweier Welten

mit:   Begrüßungs-Ritual   und   Zusammenatmen

 

Begegnungen im Weltall

"Hallo - hallo!" - kracht es aus dem Lautsprecher. 
"Kommandozentrale! - Was ist los?"
Antwort: "Kontakte sind abgebrochen, Instrumente reagieren nicht mehr, Bildschirme zeigen
nur noch ein leeres Flimmern - es scheint . . . . Krchchchchchchchoutschung"

Ha! - Galaktischer Alltag! - Wieder mal was Neues!?

Ja, ja, wenn's nur was Neues wäre! Ich meine, das ist ganz weltlicher und alltäglicher Alltag!

Dass zwei Welten zusammenkrachen?

Ja - schon! Du - mit deiner Weit - mit einem anderen - mit seiner Welt.

Ich hab' doch keine 'Welt' - da müsste ich ja superreich sein. - -

Pass auf! - Du gehst morgens aus dem Haus. Beispielsweise heute.

Ja?

Und - was ist passiert? - Nacheinander - bis jetzt? 
Erzähl' doch mal bitte - so genau,
wie's geht - wie so dein heutiger Tag war. Magst du?
 

Mal sehen, ob ich noch alles zusammenkriege:

Der Wege zur Arbeit - im Auto - war ganz schön stressig. Weil die anderen auch fahren wie die ersten Menschen (überholen und zwängen sich rein und schneiden usw.).

Ja - und in der Arbeit, da war ich noch nicht ganz durch die Türe, da ging's dann schon los: Fragen - Besprechung - Telefon - der Chef (ach ja, das darf ich nicht vergessen: Zu einem Punkt der Besprechung muss ich ihn noch informieren und sein O.k. einholen - das schreibe ich mir gleich auf, dann kann ich das 'für heute' vergessen). - 
So ging's bis Mittag. - Kaum, dass ich mir zum Essen Zeit nehmen konnte.

In der Kantine gab's wieder einen Fraß! Da wird das Essen auch ständig schlechter, obwohl sie jetzt auch schon Bio-Essen anbieten. -

Na ja - während des schnell hineingeworfenen Essens habe ich mit einem Kollegen gleich noch ein wichtiges Gespräch geführt - natürlich geschäftsbezogen. - Da gilt es die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich darauf einzustellen, sonst ist man schnell weg vom Fenster!

Für einen Verdauungs- und Abschalt-Spaziergang war einfach keine Zeit mehr. - Die packen dich heute mit Arbeit voll - und es 'muss' einfach gemacht werden!

Ja - und dann ging's nachmittags so weiter: Telefon - Telefon - Vertreterbesuche - Rücksprachen - - - und zwischendurch der Versuch, Dinge zu bearbeiten, die sich bei bei mir auf dem Schreibtisch stapelten.
Stress - Stress - Stress!

Einerseits macht's mir ja Spaß! - Andererseits habe ich schon hin und wieder Herzbeschwerden - als Antwort meines Körpers, so sehe ich das schon, dass da in meiner Lebensorganisation einiges nicht so ist, wie es besser sein sollte. - Aber das nur nebenbei.

Dann bin ich nach Hause gefahren.
Natürlich bin ich wieder viel zu spät aus dem Geschäft rausgegangen. Dann habe ich mich sehr beeilt, um möglichst rasch nach Hause zu kommen - und vor lauter Hektik hätte ich um ein Haar einen Unfall gebaut. - 

Und dann zu Hause? - Ach, ich weiß auch nicht. - Ich habe mich beeilt, so gut es nur ging. Und dann, als ich da war, ist, kaum dass ich die Wohnungstüre hinter mir geschlossen hatte, wegen einer Kleinigkeit mit meinem Partner ein massiver Streit entstanden. - Schlimm!

Hat mich sehr verletzt - und geärgert - und wütend und hilflos gemacht!
Da bin ich dann wieder gegangen. - Und jetzt bin ich also da!
So war mein heutiger Tag.

Danke dir, dass du es so offen erzählt hast. Kannst du dein Erlebtes jetzt loslassen und wieder 'ganz' hierher kommen?

Ich muss mich ein bisschen bewegen, es 'abschütteln'!
So - jetzt bin ich wieder da!

Jetzt kehren wir doch mal kurz zurück zu diesen Welten - 'Raumschiffen' - die da aufeinander zufliegen. - full speed! 
'Begegnung' wäre angesagt, nicht Zertrümmerung! 
Wie geht das? Was muss passieren? 
Stell'
dir vor, du sitzt im einen Raumschiff - und ich im anderen - und wir brausen aufeinander zu! - Wie geht es weiter?

Ich drossle die Geschwindigkeit!

Das mache ich auch!

Dann verändere ich den Kurs. - Nicht mehr frontal auf dich zu, sondern so, als würde ich seitlich an dir vorbei fliegen wollen.

Ich beobachte dich sehr aufmerksam!

Und wenn wir etwa auf gleicher Höhe sind, verändere ich, indem ich einen Halbkreis fliege, die Richtung meiner Bahn so, dass ich jetzt mir dir in die gleiche Richtung fliege!

Ich beobachte dich sehr aufmerksam! Wir fliegen jetzt nebeneinander - und in die gleiche Richtung.

Während ich meine Geschwindigkeit möglichst genau deiner Geschwindigkeit anpasse, nähere ich mich dir ganz langsam an. Ganz behutsam - Zentimeter um Zentimeter und beobachte gleichzeitig auch dich, gehe bei Veränderung, die du jetzt vornimmst, weich mit.

Ich erkenne deine Absicht und helfe mit, die Geschwindigkeiten gleich werden zu lassen - steuere ganz ruhig, halte die Lage stabil und mache alle Vorrichtungen bereit, damit Begegnung und Ankoppelung passieren kann.

Auch ich mache alle Vorrichtungen bereit - und komme langsam noch näher - und - 'schnapp' - unsere Raumschiffe sind miteinander verbunden. - Nun noch ein Verbindungskabel zwischen unseren beiden Steuerzentralen eingesteckt, so dass Schub und Richtung etc. unserer beiden Raumschiffe vorübergehend nur synchron verändert werden können.

Das ist gut - ja! Das bedeutet, dass wenn du z.B. Gas gibst und etwas schneller wirst, dann passiert das gleichzeitig auch bei mir (durch das Steuer-Verbindungskabel).

Genau!

Und wenn ich z.B. die Richtung verändere, dann macht auch dein Raumschiff diese Bewegung gleichzeitig mit.

Genau! - So können wir unbesorgt, solange wir eben Lust haben, zusammen fliegen!

Was wäre, wenn wir diese feste Schnapp-Verbindung und die Kabel-Verbindung der Steuerzentralen nicht hätten?

Bei der geringsten Veränderung würden wir Bruch bauen. Wir würden kollidieren. Eine Katastrophe wäre wahrscheinlich unvermeidlich. Eigentlich klar! - Oder?

O.k. - und nun stell dir vor: Du - mit deiner stressigen Erlebnis-'Welt' des Tages (Hektik, viele, viele, einzelne und z.T. aufregende Ereignisse, Anspannungen, Ärger, Fast-Unfall usw.) donnerst in voller Fahrt Richtung Zuhause. Dort möchtest du deinen Partner treffen, ihm begegnen!
Und dein Partner hat ebenfalls einen ereignisreichen Tag hinter sich und donnert ebenfalls in diese Richtung: Endlich einander zuhause wieder begegnen!

Hm! - Hm!

Beide voll Vorfreude - beide voll Erwartungen - beide voll Sehnsucht, endlich in den ruhigeren Hafen des Zuhauses einlaufen zu können - loslassen - einander wieder begegnen zu können.

Hm! 

Was passiert? - Was kann passieren? - Was wird passieren?

Ja - so, wie's mir heute gegangen ist: - Krach! - Schlimm!
Aber jetzt verstehe ich das plötzlich! - 'Eigentlich' ist es ja klar - aber keiner macht sich das bewusst. - Na ja - und dann passiert es eben. - 
Andererseits ist es beschissen! Weil, wofür arbeite ich denn, wofür strample ich mich denn so ab?
Um miteinander und in Freude leben zu können - das MITEINANDER und die FREUDE  zu spüren!
Und was passiert?
Das, was ich will, das was ich mir so sehnsüchtig wünsche, wird zerstört, weil ich mich vom anderen, von der Arbeit mit all ihren Begleiterscheinungen, auffressen lasse.
Nun mag ich ja meine Arbeit auch - und sie macht mir Freude. Aber 'so', 'so' geht's nicht!

Schon klar - 'so' geht's nicht! Wie könnte es gehen?
Lass uns doch mal herausfinden, wenn wir die einzelnen Schritte in den Raumschiffen anschauen (Geschwindigkeit drosseln, Kurs auf Vorbeifliegen, dann in die Richtung ändern, annähern, verbinden und synchronisieren), wie das übertragbar wäre. Welche Prozesse sind eigentlich für beide wichtig und notwendig, damit 'Begegnung' wirklich passieren kann, miteinander in Verbindung kommen möglich wird?

Also nicht nur nebeneinander herlaufen, Triebe befriedigen (Esstrieb, Geschlechtstrieb, Unterhaltung, Zerstreuung usw.), Zeit füllen und totschlagen - und ansonsten funktionieren?

Schrecklich - wenn du das so deutlich zusammenfasst und aussprichst!
Ja, ja. - So manches, was schreckliche Realität ist, schweigen wir lieber tot, statt es aufzugreifen und zu verändern. - Das ist dann zwar nicht so toll - aber bequemer.

Aber - 'wir' greifen auf, mit dem Ziel, positiv zu verändern!
Noch mal: Welche Prozesse wären notwendig, damit BEGEGNUNG passieren könnte - beim einen - und gleichermaßen auch beim anderen?
 

1.

- Ankommen -

also - zur Ruhe kommen.
 

2.

- Tagesereignisse -

'erzählen' - und damit dem anderen Einblick in das eigene Weltgeschehen geben - ihn abholen an dem Punkt, wo noch Zusammensein da war, und dann mitnehmen, ihn Teil haben lassen, ihn mitkommen lassen, damit er verstehen kann, damit er den Anschluss, den Kontakt behält,

'überprüfen' - der Tagesereignisse (während des Erzählens)
auf Besonderheiten, die noch nach- oder in die Zukunft wirken. - Unerledigtes, Teile, die noch nachzuholen sind, Teile, die künftig anders gemacht werden könnten usw.: dazu kurze schriftliche Erinnerungshilfen mit Stichworten und damit 

'loslassen' - all dieser Tagesereignisse: was war, ist vorbei und erzählt, was noch gemacht werden muss oder was nicht vergessen werden darf, ist notiert, was heute getan werden konnte, ist getan!
 

3.

- gefühlsmässige
Verbindung -

erzählen bzw. verstehen, durch sich 'so' vom anderen angenommen fühlen, das erleben und spüren.
 

4.

- gegenseitige
Begegnung -

im Kontakt miteinander und zueinander,
im Miteinander-schwingen,
im Einander-spüren.
 

Und wie könnte das jetzt in der Realität gehen?


Ich
kann mir das z.B. als gemeinsames Begrüssungs-Ritual vorstellen.

 

 

Begrüßungs-Ritual

 

1. Ankommen

Nach dem Wieder-Zusammenkommen ist für jeden angesagt 'ankommen'.
 
Ich, in meiner Gesamtheit, mit Denken, Sehen, Hören und
Fühlen, wie soll 'ich' ankommen, wenn ich von mir keine vollständige Wahrnehmung habe
Wie bin ich denn gerade?  
z.B. hektisch, nervös, angespannt, eilig, den Kopf voll, den nächsten Termin
schon wieder vor Augen - nun zum Essen, zum Sport, zum Freizeitvergnügen, zum Fernsehen - es eilt, das ist wichtig, das .... 

Ankommen heißt also - 'mit mir selbst ganzheitlich wieder in Kontakt kommen', mich selbst also jetzt wahrnehmen / spüren, wie ich gerade bin und was mich alles bewegt und beschäftigt (was mir alles nachläuft). 
Wie fühle ich mich (Gefühle)? - Wie geht es mir? -
Wo bin ich innerlich - jetzt?

Das könnte z.B. so gehen, dass beide einen Sitzplatz finden - vielleicht gegenüber, vielleicht nebeneinander, wie's eben stimmt - und schweigend, mit geschlossenen Augen eine aufgerichtete und entspannte Körperhaltung einnehmen - und dann mit der Aufmerksamkeit zum Atem gehen, dem Atem zuschauen, wie er ganz von alleine, also ohne aktives Zutun oder Verändern, den Bauch / die Brust hebt und senktVielleicht auch die Hände weich übereinander auf dem Bauch legen. 
Nur innerlich zuschauen.
Etwa fünf Minuten lang. 

Dann gegenseitig Verständigung mit einem leisen "Hm" - und, wenn beide mit "Hm" angezeigt haben, dass sie bereit sind, dann kommt jeder auf seine Art und im eigenen Tempo wieder in das Hier zurück (vielleicht mit Bewegen, Dehnen, Strecken, Gähnen usw.) und öffnet die Augen.
 

2. TAGESEREIGNISSE + 
3. GEFÜHLSMÄSSIGE VERBINDUNG +
4.
GEGENSEITIGE BEGEGNUNG

      Der eine

      der andere
macht sich hörbar,
beschreibt und erzählt
>>> hört zu
macht sich sichtbar,
zeigt sich in der eigenen
Lebendigkeit (Mimik, Gestik, Stimme)
>>> schaut hin (das Gegenüber an)
spürt, zeigt und 
beschreibt seine Gefühle 
>>> fühlt mit (in Resonanz)
macht gleichzeitig Notizen zu noch Offenem (Wichtiges, das dann für heute losgelassen werden kann) >>> versteht + nimmt an -
'so' ist es jetzt für dich -
zeigt das Verstehen und lobt (anerkennt) das Schöne

dann Wechsel (Pause?)   -   der andere. 

Der andere (zuhörende Teil):
Aufmerksam und zugewendet zuhören und versuchen zu verstehen, sich einzufühlen, innerlich sich also auf das Gegenüber zu konzentrieren und mit dessen Erleben mitzugehen, es in der eigenen Vorstellung mit den Augen, Ohren, Anliegen, Fähigkeiten, Vorstellungen des Gegenübers nachzuvollziehen. (nicht nur da sitzen und scheinbar zuhören, tatsächlich aber den eigenen Gedanken nachhängen - oder zuhören und das Gehörte bewerten / so ein Unsinn, das hätte ich ganz anders gemacht usw.) 
Möglichst keine Fragen (wenn doch, dann nur zum Inhalt)!  
Möglichst nicht unterbrechen!

So gegenseitig ein 'Miteinander-schwingen' entstehen lassen, spüren und genießen.

Ein besonders intensives gegenseitiges Begegnen, miteinander Verbindung aufbauen und einander im Miteinander spüren ermöglicht z.B. das Zusammenatmen.

 

 

Zusammenatmen

 

 

 

1.

Beide finden auf einer bequemen Unterlage - z.B. einem Sitzkissen - Rücken gegen Rücken (zunächst noch ohne sich zu berühren) ihren Platz, lassen die Augen zufallen, gehen in eine aufgerichtete und entspannte Sitzhaltung und wandern dann mit der Aufmerksamkeit zum Atem (nur zuschauen, nichts verändern). Da bleiben, bis ein rundes, fließendes Ganzheitsgefühl spürbar wird (das darf auch langsam - mit dem immer wieder zusammenatmen 

                                     entstehen und wachsen)  - ca. 5 Minuten. 
             Es intensiv spüren - und genießen!
Dann dem anderen das
 'Angekommensein' wieder mit "Hm" (leise) signalisieren. Weiter dabei bleiben, bis auch der andere mit "Hm" da ist. 
 

2.

Dann langsam mit Rücken und Kopf aufeinander zu rutschen, bis Körperkontakt da ist (Kopf, Rücken/Schultern, Po).
 

a)

Die gemeinsame Balance finden (nach wie vor schweigend und mit geschlossenen Augen), also ein aufgerichtetes und entspanntes Sitzen mit gegenseitigem Körperkontakt, an dem so lange herum-probiert und herum-verändert wird, bis Sitzen + Kontakt für 'jeden der beiden' (gut für sich sorgen!) wirklich gut und rund ist. Wieder mit "Hm" verständigen.
 

b)

Sind beide mit "Hm" angekommen, dann geht jeder mit der Aufmerksamkeit zum eigenen Atem, beobachtet wieder, ohne zu verändern - und achtet dabei auch auf die gemeinsame Balance - ca. 10 Atemzüge.
 

c)

Dann verändert sich die eigene Aufmerksamkeit. 
Sie beachtet - 
wie vorher - das aufgerichtete und entspannte Sitzen,
- den angenehmen Körperkontakt
   (Kopf/Schultern/Po), 
- den eigenen Atem, wie er kommt 
   und geht (fließt) 
und jetzt zusätzlich den Atem des Partners

mit dem Ziel,  dass es allmählich zu einem Atem-Gleichklang kommen darf (gleicher Atem-Rhythmus von beiden). Entstehen 'lassen' - innerlich den Auftrag an das Unbewusste geben und loslassen - mehr zuschauen und neugierig sich überraschen lassen, was da passiert!
 

d) So 'gemeinsam' atmen - sich hinein-fallen-lassen - den Kontakt   zum und den Gleichklang mit dem Partner spüren. Sich spüren - die   eigenen Gefühle - j. Wie geht's mir so mit mir und mit dir? 
Und es genießen! Verweilen!
 
e) Und wer dann (vielleicht nach 10 Min. oder länger) als erster das Gefühl hat, zu Ende kommen zu wollen (sorgfältig auf die eigenen Gefühle achten!  - sich innerlich führen lassen!), der signalisiert das wieder mit "Hm" - und macht weiter, bis auch der andere mit "Hm" anzeigt, dass auch er jetzt so weit ist.
 
f) Dann behutsam etwas auseinander rutschen, so dass der Körperkontakt ganz langsam gelöst wird. Und nachspüren - wie ist es jetzt, wenn zwar noch Nähe, aber kein direkter Kontakt mehr da ist.
 
g) Und noch etwas weiter auseinander rutschen - und wieder nachspüren - vergleichen.
 
h) Dann jeder im eigenen Tempo und in der Art und Weise, wie's jetzt für ihn gut ist (vielleicht Bewegung, tanzen, dehnen, strecken, räkeln, gähnen usw.) langsam wieder in das Hier zurückkommen und   die Augen aufmachen. - Zeit lassen!
 

3.

Sich gegenseitig für das schöne, gemeinsame Erleben bedanken - und sich vielleicht auch kurz austauschen.
 


Ja - und dann?

Ist Begegnung und 'Miteinander-schwingen' da (Information + Verstehen + Kontakt + Gleich-Klang). Und dann kann's weitergehen: Mit Lust und ohne Frust!

Und muss das genau so gemacht werden?

Aber natürlich 'nein'! Das ist 'eine' Möglichkeit von vielen - vielen - vielen.
Und alles darf sich außerdem auch verändern!
Und besonders schön ist es, gemeinsam eigene Möglichkeiten zu erfinden, zu entdecken - sie auszuprobieren - und wenn sie gut tun, sie ins gemeinsame Repertoire der gemeinsamen Spiele, die gut tun, aufzunehmen.


Also noch mal: 
Die Begegnung zweier Welten braucht, um fruchtbar, spürbar und gut zu sein:

Ankommen

+  

Austausch der Tagesereignisse

+  

Gefühlsmäßige Verbindung

+  

Gegenseitige Begegnung !


Nun, das ist sicherlich richtig. - Ich kann das auch verstehen und nachvollziehen. - Ich sehe das auch ein: 
Zeit lassen!  und  Bewusster leben!  und  Langsamer werden!  und
Bewusst einander begegnen! - Sehr schön!
Aber: Das braucht die innere Bereitschaft. Und um die innere Bereitschaft zu haben, brauche ich 'Zeit'. Und 'so' viel Zeit habe ich nicht!

Du meinst 'die' Zeit, um Begegnung zu erleben, zu spüren - 'die' willst du dir nicht nehmen? 

Doch, das will ich schon! - Ich will die Begegnung z.B. mit meinem Partner erleben und spüren!

Na also:  Es ist 'deine' Zeit - und 'du entscheidest'!

Aber - ich hab' da nichts zu entscheiden! Ich hab' die Zeit nicht und kann auch nichts verändern!

O.k. - Dann funktionierst du eben weiter so, wie andere es für dich entschieden haben. Das ist auch eine, deine Entscheidung!

Ja - was soll ich denn tun?

Dich entfalten und leben, zu den Bedingungen, die für dich gut und realisierbar sind - oder ' funktionieren', so wie andere es diktieren und vorgeben, dein Leben also an 'deren' Bedingungen anpassen.
Du entscheidest !
Vielleicht das eine - oder das andere. 
Vielleicht mal das eine - und  mal das andere. 
Vielleicht zum Teil das eine - und zum Teil das andere. 
Vielleicht auch ganz was anderes. 
oder - oder - oder - 

Wie auch immer:   Du entscheidest !
Und damit 'gestaltest' du dein Leben - und damit auch die Lebensmöglichkeiten mit deinem Partner und mit deiner Umgebung!

Du entscheidest für dich!

 

vorgestellt ab 20.09.12 (06) - Besonders wichtig ist das für die Beziehung mit einem nahe stehenden Menschen oder dem Lebenspartner. - Es ist schwierig, sich die Zeit zu nehmen, sich - auch für die Beziehung - Zeit zu lassen. Und doch ist es so ungemein wichtig, sich nicht nur auf 7 Minuten Gespräch pro Tag (= aktuelle Statistik) zu beschränken, sondern Raum zu erschaffen und frei zu halten, für das miteinander reden und das verständnisvolle zuhören.  - "Was du mir nicht sagst, weiß ich nicht!"

siehe auch:  Begegnungen   

                 ALLTAG / begegnen      http://www.alltagalschance.de/

                 MOSAIK / begegnen     MOSAIK / Rituale 

 

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