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Zielsuche

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GASTBEITRAG - Erfahrungsbericht:

Wie ...  bei seinen Seminaren immer so treffend bemerkt: "Die meisten Menschen wissen immer nur was sie nicht wollen." 
Ich hatte vor, diesem Satz nach dem Seminar nicht mehr zu entsprechen und habe mich mit den bewährten Techniken auf die Suche nach meinem "Wollen" gemacht. Nach und nach hat sich ein Ziel manifestiert, welchem ich mich nun stetig nähere. 

Ich habe mir ein vermeintlich großes Ziel ausgesucht: "Ich will Autorin sein und ich will davon leben können." 

Heute kann ich sagen, dass ich bereits einen Teil meines Lebensunterhaltes mit dem Schreiben bestreite und immer wieder gehen Türen auf, die mich näher an mein Ziel bringen. 

Doch bevor es soweit war, bin ich, die Größe meines Zieles vor Augen, die Einzige gewesen, die der Zielerreichung im Wege stand. Ich habe es immer mehr oder weniger erfolgreich geschafft mein Geld mit anderen Dingen zu verdienen und meine Maxime war: "Wenn ich erst mal genügend Geld verdient habe, dann habe ich auch Zeit zum Schreiben." 

Und, gedacht - passiert. Mein sehnlichster Wunsch wurde immer kränker. Ich habe ihn nicht gepflegt und es kam so wie es kommen musste. Ich sendete widersprüchliche Signale aus. Ich kam in keinem Bereich mehr vorwärts. Die Geldbringer-Aufträge blieben aus und ergo, schrieb ich auch keine Zeile. 
In diesem Stadium fehlte es dann auch nicht an energieraubenden Mitmenschen: "Ach, es gibt so viele die schreiben, willst du dir das wirklich antun?" Oder, "oh, das Geschäft ist hart. Ich kenne da jemanden, der schon seit Jahren versucht einen Verlag zu finden. Absagen und wieder Absagen. Der hat jetzt aufgegeben". 
Besonders motivierend für mich waren die "Intellektuellen": "Ich wusste gar nicht, dass man sich ohne Germanistikstudium Autor nennen darf. Oder hast du Literatur studiert?" Das Fehlen eines Studiums wurde für mich plötzlich wie das Fehlen eines Körperteiles. Ich machte mich auf die Suche nach einer Möglichkeit dieses fehlende Etwas zu ersetzen. Alles in allem eine energieraubende Angelegenheit ohne Aussicht auf Erfolg und so ganz nebenbei eine prima Ausrede nicht ins TUN überzugehen.

Gott sei Dank gibt es unter meinen Freunden Menschen, die an mich und meine Vision glauben, die mich immer wieder daran erinnern, was ich mir ursprünglich vorgenommen hatte und die mich auch mal kräftig anschieben, wenn der Geist der eigenen Mittelmäßigkeit über mich kommt. Das Besinnen auf die vermittelten Techniken, ein Auffrischer-Seminar ..., die Rückkehr in ein bereits verstaubtes Atelier und lange Gespräche mit meinen Beratern und Freunden ließen mich dann endgültig zu dem bisher allein dastehenden Komplex des "Wollens" die dazu nötige Entscheidung treffen.

 "Ja, ab sofort tue ich was dafür, um mein Ziel zu erreichen." 

Als erstes lehnte ich ein äußerst lukratives Jobangebot ab. Und siehe da, ich bekam den Auftrag für ein Sachbuch, gründete zusammen mit meiner Freundin einen Verlag, in dem das Buch erfolgreich erschien, arbeitete stundenweise in der Redaktion einer Zeitschrift und begann mit dem Schreiben verschiedener Film-Exposés. 
Ich ließ die Erkenntnis zu, dass ich nicht der Typ von Autorin bin, die monatelang einsam vor sich hin schreibt und verband deshalb mein zweites Standbein, das Webdesign, mit Aufträgen im Bereich Webredaktion. 

Ich habe keine Angst mehr und stehe zu dem was ich tue. Veränderungen? Neue Herausforderungen? Wo seid ihr, höre ich mich sagen. 
Wie um mich selbst immer wieder zu testen, lauert ab und zu ein "das kannst du nicht" hinter einer Türe und schlägt mir in Form von Kritik, der Ablehnung meines Skriptes und manchmal auch meiner eigenen Faulheit, mit voller Wucht in den Nacken. 
Da verwandele ich mich dann auch ganz gerne mal in einen Couchpotatoe und ergebe mich meinem Selbstmitleid. 

Doch schon während der Pflege dieses Zustandes, spüre ich Widerstand in mir aufkeimen. Es ist nicht dieses Aufbäumen im Sinne von: "Denen werde ich es schon noch zeigen." Nein, es ist der Wunsch mein Ziel noch einmal zu überprüfen: "Will ich dieses Ziel eigentlich noch erreichen? Ganz ehrlich?" 
Meist erhalte ich umgehend eine Antwort und die lautet: "Ja, ich will." 

Dann krame ich die Kritikpunkte an meinem Skript hervor, rufe mir entsprechende Gespräche noch einmal in den Kopf und dann, ja dann bin ich dankbar. Die Hinweise, die Beanstandungen, und vor allem die Tipps dies oder jenes zu verbessern, sind Gold wert. Bei meinem nächsten Skript kann ich dies alles berücksichtigen, Fehler ausmerzen und so wieder eine Stufe in meiner Autorinnen- Karriereleiter nehmen und immer mehr lernen. 

Damit hat der Satz: "Ich weiß, was ich will" eine ganz andere Bedeutung gewonnen und dies gilt für alle Bereiche des Lebens.
Ein großer Dank an alle helfenden Hände, Wegbereiter, Gedankenspender, Energiebringer, Kritiker, Neider, zurück auf den Weg-Schubser und auch an mich selbst.

                            Autorin:  Marita Wittner, 
                          info@maritawittner.de 

 

vorgestellt am 20.09.11 (05.09.06)   Hier lesen Sie den Erfahrungsbericht einer, die Autorin werden wollte - und wie sie es letztlich dann auch geschafft hat. 

siehe auch:    ALLTAG / Ziele     ALLTAG / Ziel-Sätze     MOSAIK / Ziele 

 

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