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Kleine Sammlung 
 

Meditation

und der eigene Entwicklungsweg

 

Bild und Wegbeschreibung aus Sicht der Zen-Meditation:

 

 

DIE ZEHN BILDER VOM BÜFFELFANG

Vom VIII. Jahrhundert an pflegte der Ch'an die verschiedenen, durch die Praxis erreichten Ebenen der Erkenntnis zu versinnbildlichen. Es handelt sich dabei um aus fünf bis acht Zeichnungen zusammengesetzte Darstellungen, die den Fang eines wilden Büffels zeigen.
Der Büffel gilt als »Symbol« der ursprünglichen Natur des Menschen beziehungsweise als Symbol dessen ursprünglichen Geistes.

1. Die Suche nach dem Büffel
Wir drehen unserem wahren Wesen den Rücken zu. Unaufmerksam dämmern wir im Labyrinth unseres Verstandes vor uns hin und nähren unsere Projektionen, in Unsicherheit und in der Verwirrung unserer Gedanken gefangen, Opfer unserer Vorstellungen vom »Guten« und »Bösen«.

2. Die Entdeckung der Spuren
Die Meditation über buddhistischen Texten und das Erlernen der Wachsamkeit eröffnen einen neuen Horizont. Wir sind aufnahmefähiger und lebendiger, wir spüren frischen Wind. Das »Gute« und das »Böse« verdunkeln nicht länger unsere Wahrnehmungen.

3. Das Erscheinen des Büffels
Eine durch schweigendes Fragen erworbene Aufmerksamkeit rückt unsere Wahrnehmungen wieder zurecht. Langsam werden wir von der gegenseitigen Durchdringung von »Außenwelt« und »Innenwelt« erfasst.

4. Der Büffelfang
Plötzlich öffnen wir uns der unkonditionierten Wahrheit. Vorstellungen und Begriffe lösen sich in einem wolkenlosen Himmel auf. Noch ist das Spiel nicht gewonnen, wir richten uns in einer nicht einzuordnenden, informellen Sicherheit ein.

5. Die Zähmung des Büffels
Die abwegigen Gedanken kehren zurück, und wir nehmen sie gelassen auf, ohne sie zu bewerten oder zu unterbrechen. Dies geschieht in einem Geist von Offenheit und Freimut.

6. Der Büffel findet in seinen Stall zurück
Von nun an befinden wir uns in einem Zustand völliger Ruhe, der nicht mehr von Emotionen, Versuchungen und Triebregungen begleitet ist, da letztere von selbst aufhören.

7. Der Büffel ist vergessen, nur das Bewusstsein ist noch vorhanden
Wir haben den Gedanken an unser wahres Wesen aus den Augen verloren. Wir genießen schweigend die Freude über unser unerschaffenes Bewusstsein.

8. Der Büffel und das Bewusstsein sind vergessen
Das Bewusstsein blieb Gegenstand der Befriedigung. Aber dieses vergängliche Hindernis hat sich nun von selbst aufgelöst. Der Geist ist nun völlig offen für alles, was geschieht, weder gleichgültig, noch darin verwickelt.

9. Die Rückkehr zum Ursprung
Wir bleiben nur in uns selbst fest verankert (»Wir tummeln uns am Ursprung von tausend Dingen«
Tchouang-Tse). Die Verwandlung, die die Oberfläche der Äußerlichkeiten erschüttert wie die Wellen eines Gewässers, rührt von unserem Wesen her. Erkenntnis und Unwissenheit sind gleichfalls vergessen.

10. Der Marktplatz
Die Welt der Menschen erreicht uns erneut! Wir gehen auf den schmutzigen, heruntergekommenen Marktplatz und beweisen durch unsere Demut die Schönheit und Großzügigkeit der Dinge! Der Weise zeugt durch seine unpersönliche Gegenwart von der Erfüllung ...

(unbekannt)

 

vorgestellt ab 20.07.11  (10.12.09, 10.10.08)      Meditation ist ein Weg, um in lebendige Verbindung zum eigenen, tiefinnersten Kern zu finden, um immer mehr der Mensch zu werden, als der ich gemeint bin. - - -  Hier eine buddhistische Sicht (die zehn Bilder vom Büffelfang)

siehe auch:  ALLTAG / A-Fugru      ALLTAG / C-Fugru      ALLTAG / L-Fugru       http://www.alltagalschance.de/

                  MOSAIK / Meditation 

 

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