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Freude für dich ! 

Freude in BALANCE - 09

  
 

Spüren und ausdrücken

 

Was soll denn das nun wieder - "spüren und ausdrücken"?  Freude ist Freude - basta! 

Was spürst du, wenn du sagst, dass du dich freust?

Ja - halt einfach Freude - das reicht doch - oder?

Und wie spürst du die Freude?

Nun - ich tue irgend etwas zu meiner Freude z.B. Skifahren / Tennis-Spielen / Tanzen / Fußball-Spielen / Malen / Töpfern / Freunde besuchen / Kaffee trinken und ratschen / eine Arbeit zu Ende bringen / in der Sonne liegen / Meditieren / usw. usw.

Und wie spürst du da deine Freude?

Du mit deinem ewigen: "Wie spürst du deine Freude?"
Ich freue mich halt und fertig. - Was soll ich denn da noch großartig spüren?

Genau das ist das Wichtigste: 
Die Freude zu spüren!
- Und sie dann auch zu genießen! 
Bisher hast du erzählt, was du zu deiner Freude machst bzw. was dir Freude macht. - Doch was ist das dann für eine Freude, die aus diesem Machen entsteht?
  Ursache und Wirkung?  Ursache: Du machst!  Wirkung: Du spürst!  
Was spürst du? - Wie spürst du deine Freude?

Ursache - und - Wirkung!  (nachdenklich) 
Es sind also ZWEI ?! - Ich habe da bisher nie unterschieden.
Ich habe etwas getan - und dann gemerkt, dass mir das Freude macht.

Also: Gespürt!

 Schon - aber Ursache und Wirkung waren da für mich mehr oder minder eins! - Und ich habe dabei eigentlich nur das beachtet, was ich dabei "tue" und weniger das, was ich jetzt "spüre"!
Ich habe gar nicht bemerkt, dass es ZWEI TEILE sind. 
Es war einfach immer nur Freude! - Freude - mehr Freude - oder auch viel Freude. 
Es ist mir jetzt schon klar, dass zum Tun dann auch Gefühle gehören, verschiedene Gefühls-Qualitäten mit je verschiedener Intensität!  
Erzähl doch "du" bitte ein paar Beispiele: "Wie spürst du deine Freude?" - Das hilft mir vielleicht, dass ich dann besser herausfinden kann, wie und wann ich welche Freude, wie intensiv spüre!

Nun - ein paar Beispiele: Wie spüre ich meine Freude?
Ich fühle mich weich und warm.
Ich spüre ein Prickeln auf meiner Haut.
Ich schwitze und spüre, wie gleichmäßig, kraftvoll, sicher und entspannt ich z.B. am Berg gehe.
Ich schreie vor Lust - oder richtiger: Es schreit mich.
Ich tanze - und bin ganz da! - Es tanzt mich! 
Ich spüre meine Beweglichkeit, meine Leichtigkeit, mein Lachen, meine Sicherheit, meine innere Ruhe.
Ich spüre Erleichterung, dass mir ein Stein vom Herzen gefallen ist (der Druck ist weg), wenn ich endlich was erledigt habe, was ich schon lange vor mir hergeschoben habe.
Ich fühle mich ruhig, entspannt und gelassen.
Ich fühle mich wohl und rund, es geht mir richtig gut wenn ich z.B.  gestreichelt oder geliebkost werde.
Ich fühle mich glücklich und zufrieden (das Gefühl: es ist wunderbar, dass es ist, wie es ist!).
Ich fühle mich momentan wunschlos.
Ich fühle mich hell und weit.
Ich fühle mich sicher.
Ich spüre meinen Atem und/oder einzelne Körperteile (z.B. Füße).
Ich fühle mich bestätigt (Ich kann das! - und - Ich kann das immer besser!).  -   usw. - usw.

Interessant ist - und das fällt mir jetzt auf, wenn ich darüber nachdenke, wie ich meine Freude spüre, dass bei meiner Freude eigentlich immer dabei sind: das Gefühl  von Beweglichkeit (kraftvoll, weich und fließend - egal, ob ich mich wirklich bewege oder nicht) - innere Ruhe - innere Sicherheit - inneres Lachen - innere Weite und Helligkeit. Da fühle ich mich ent-spannt und gelöst. Da "lasse" ich mir auch Zeit! Da habe ich auch das Gefühl: "Es ist einfach gut so!" (Da kann gar nichts schief gehen! - Wobei dieser Gedanke erst gar nicht aufkommt!). Ja - das sind nur einige Erscheinungsformen MEINER FREUDE!

Prima! - Je genauer du dein Fühlen und Spüren beschreibst, desto besser kann ich dich verstehen  und das dann auch innerlich mit-fühlen bzw. nach-fühlen. 
Wenn du magst, kannst du weiter beobachten und dann für dich aufschreiben, wie im einzelnen du deine Freuden spürst.

Welches Freude-Tun hat welche Freude-Wirkungen
(welche Gefühle gehören - genau - dazu?)
in welcher Intensität ?
(wie sind die einzelnen Gefühle da, stark - mittel - oder schwach?)
     

Das ermöglicht ein bewussteres Wahrnehmen und ein intensiveres Genießen! Außerdem ein leichteres und klareres Entscheiden für die einzelnen Freuden! - Ich kann also dann in meinem Leben besser Regie führen, besser gut für mich und mein Wohl-fühlen sorgen!

Klarheit und Überblick ermöglichen also erst, Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden und Prioritäten zu setzen. Das habe ich schon verstanden! - Und wie ist es jetzt mit der anderen Seite "Freude ausdrücken"? - Was gibt es da Besonderes dazu zu sagen? 

Nun - genau so wichtig, wie für das eigene Freude spüren zu sorgen, ist dann auch diese Freude verständlich zu machen! Sie also so auszudrücken, dass sie in der Welt sichtbar, spürbar, hörbar wird. - Dass auch andere die Freude mitbekommen, von der Freude angesteckt werden, sich von dieser Freude ergreifen lassen und mit-schwingen können: Die eigene Freude auch in die Welt bringen!

 Also nicht so, dass ich z.B. meine Kerze anzünde und dann die Hand oder einen Karton davor halte. - Jetzt habe ich Licht - und will es für mich behalten. Die anderen bekommen davon nichts ab.

So möglichst nicht - sondern: Geteilte Freude ist doppelte Freude!
Tust du die Hand oder den Karton weg, dann strahlt dein Licht für dich und für die anderen gleichermaßen. Für dich wird es nicht weniger - im Gegenteil!
Und gleichzeitig spendet das Licht auch Helligkeit für die anderen - und steckt sie vielleicht an - und jetzt strahlt auch deren Licht wieder zu dir zurück.
Indem du auch die anderen an deinem Licht, an deiner Freude teilhaben lässt, wird die Helligkeit in dir und um dich herum, also deine eigene Freude, nur noch größer!

Das heißt also: "Ich zeige mich so, wie ich gerade bin! Ich mache meine Gefühle auch für andere sichtbar und verständlich, so, dass sie Anteil nehmen und mit-schwingen können?"

Genau das ist es! - Die Gefühle also so ausdrücken, so treffend leben oder beschreiben, dass auch andere sie innerlich (und vielleicht dann auch äußerlich) nach-vollziehen können!

Und wie drückst du nun deine Freude aus?

Wie drücke ich meine Freude aus?  Also gut, wieder ein paar Beispiele von mir:
Ich lache mit Mund und Gesicht und Augen und Stimme.
Ich tanze/hüpfe, wie Rumpelstilzchen, im Kreis herum.
Ich schmunzle und erzähle mit Worten, welche Freude ich jetzt - wie genau und wie intensiv - in mir spüre.
Ich weine vor Freude - und erkläre gleichzeitig mit Worten.
Ich kaufe Blumen, mache Geschenke - mir selbst und/oder anderen - und erkläre gleichzeitig den Zusammenhang mit Worten. 
Ich erzähle und erkläre anderen (teile mit anderen) meine Freude so genau wie möglich mit Worten (beschreibe meine Gefühle, meine Eindrücke, meine Fantasien, Hoffnungen und Träume, meine Assoziationen in diesem Zusammenhang).
Ich lade andere zu meiner und ihrer Freude ein - zum Essen, ins Kino, ins Theater usw. - und erkläre gleichzeitig und möglichst genau mit Worten, was ich spüre.  usw. - usw.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, je genauer ich meine momentane Freude beschreibe, desto "ansteckender" wirkt sie für den anderen - und desto intensiver, dichter und vertrauter wird auch die Beziehung zum anderen!

Freude spüren und ausdrücken fördert also nicht nur die eigene Lebens-Qualität, sondern auch ganz allgemein ein Miteinander - und natürlich ganz besonders auch eine Partnerschaft? 

Auf jeden Fall!
Und wie zeigst du deine Freude? Wie drückst du sie aus?
Wie möchtest du sie künftig noch besser verständlich machen? - - -

 

 

vorgestellt ab 10.03.11    Die eigenen Gefühle "zu spüren und auszudrücken", also dazu zu stehen, bringt mehr Licht, Verstehen und Miteinander in Nähe. - Es lohnt sich, da genauer, sorgfältiger und bewusster zu werden.

siehe auch: Alltag als Chance / R-Fundgrube / Intensität-Gefühle-Skala     http://www.alltagalschance.de/

                  MOSAIK / Spüren 

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